Einblicke ins Diplomatenleben
Von anna. Gespeichert in Menschliches |Das schöne Studentenleben, das aus Partys, Liebeleien, Tanzen, Spaß und Action besteht, neigt sich irgendwann dem Ende zu und zwar dann, wenn es ans Schreiben der Diplomarbeit herangeht. Jetzt heißt es, Schluss mit durchgefeierten Nächten und ran an den Schreibtisch, um einen ordentlichen Abschluss zu ergattern, mit den man in seinem Traumjob arbeiten kann. Und warum sollte der nicht Diplomat sein?
Ein Diplomatenleben ist sicher nicht immer einfach, aber es ist immer spannend. Als Botschafter eines Landes, seiner Kultur und auch seiner politischen Überzeugungen, bewegt man sich ständig in einem Spannungsfeld zwischen Repräsentation und Diskussion. Und das in fremden Ländern. Mit einem Wellnessurlaub in Polen ist das nicht unbedingt zu vergleichen, auch wenn es dort ebenso durchaus vorkommen kann, dass man in eine Situation gerät, in der man zwischen den Bedürfnissen verschiedener Menschen aus verschiedenen Hintergründen vermitteln muss. Es ist daher ratsam, sich schon vor der Diplomatenkarriere eine gewisse Weltoffenheit durch Reisen und interkulturellen Austausch angeeignet zu haben.
Außerdem ist es wichtig, schon im Studium an den zukünftigen Karrierewunsch zu denken und seine Fächer und auch das Thema der Abschlussarbeit entsprechend zu wählen. Wer sich schon einmal mit den komplexen Beziehungen zwischen IWF, EZB und den Landesbanken beschäftigt hat, der kann auch mitreden oder Rat geben, wenn es um die Finanzierung grenzüberschreitender Projekte geht. Und wer firm ist in der deutschen Außenpolitik der jüngeren Vergangenheit, dem wird es auch leichter fallen sich selbst auf diesem glatten Parkett zu bewegen.
Aber immer mit der Ruhe. Nach der bestandenen Diplomarbeit gönnt man sich erst einmal eine Reise in ein Hotel Darß an der Ostsee und stürzt danach mit viel Tatendrang und guten Vorsätzen in die Ausbildung zum Diplomaten.
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